Pothole Rodeo 2023 – Balkan-Edition – Ein besonderes Abenteuer für zwei Gralliger

Zwei Männer aus Gralla, nämlich Niklas Lenhard und Patrick Liebmann, haben sich für die Teilnahme an diesem Abenteuer, und zwar für die „Balkan-Edition“, entschlossen und berichten jetzt darüber:

Am Sonntag, dem 16 Juli, trafen sich die rund teilnehmende 110 Teams in Deutsch Goritz um in das Abenteuer zu starten. Der erste Tag führte uns über die Grenze nach Slowenien und dann gleich weiter nach Ungarn in die verlassene Stadt Szentkirályszabadja. Dieser „Lost Place“ war äußerst interessant. Darauf hin ging es für die „Geisterbahn“ vorbei am Balaton bis hin zum ersten Checkpoint „Palic“ in Serbien.
Nach einer entspannten Nacht im Dachzelt starteten wir frühzeitig in den zweiten Tag Richtung Transaplina. Ab diesen Zeitpunkt zeigte auch die „Geisterbahn“ erste Schwächen und verlor ein wenig an Getriebeöl. Auch die Kupplung rutschte leicht. Das waren für uns aber keine Gründe für einen Abbruch.

Weiter ging es durch das rumänische Hinterland, vorbei an Bären, die neben der Straße den Verkehr beobachteten, zum nächsten Checkpoint „Argisch“. Von dort aus ging es in einer Zwei-Tages-Etappe nach Tsigov Chark. Auf dem Weg dorthin konnten wir auch dem Goldstrand in Bulgarien einen Besuch abstatten. Nach einer lustigen Partynacht am Goldstrand und ein wenig Entspannen am Schwarzen Meer ging es zum Checkpoint.

Weiter ging es für uns in Richtung Albanien, wo wir den Ort Dhermi ansteuerten. Der traumhafte Kiesstrand mit glasklarem, türkisen Wasser lud zum Verweilen ein. Auch den nächsten Vormittag konnten wir noch am Meer in Albanien entspannt verbringen.
Daraufhin ging es in die Tages-Etappe Richtung Bosnien Herzegowina. Auf dieser Strecke haben wir auch das verlassene Gefängnis des albanischen Machthabers Enver Hoxha erkundet.
Der Weg führte uns weiter nach Montenegro. Dort haben wir den Nationalpark Lovcen mit seinen spektakulären Serpentinenstraßen mit unserem Berlingo befahren. Der dritte Tag der 3-Tages-Tour führte uns zu den beeindruckenden Wasserfällen von Kravica und weiter nach Zadar (Kroatien). Nach genossener Urlaubsstimmung in Zadar ging es weiter Richtung Checkpoint nach Bosnien.

Auf den letzten Metern vor dem Ziel haben wir noch einen Lost Place, die Zeljava Airbase, besucht. Das ist ein sehr spektakulärer Ort mit einer unterirdischen Militärflugbasis.
Nach der letzten Nacht in KrK ging es dann für uns wieder zurück in unsere Heimat, in die Steiermark, zurück nach Gralla.
Damit war nach 12 Tagen dieser besondere „Urlaub“ für uns zu Ende. Schöne, spannende und teilweise auch ansprengende Tage werden uns sicher ewig in Erinnerung bleiben. Stolz sind wir auch auf die „Geisterbahn“ die, bis auf paar Kleinigkeiten, ohne große Probleme die – inklusive Anreise – gefahrenen 5.300 km quer durch den Balkan super durchgestanden hat“.
Wir gratulieren zu dieser abenteuerlichen Leistung und freuen uns für Patrick Liebmann und Niklas Lenhard über ihre gewonnenen Eindrücke und Erlebnisse.