Rauchmelder
Aufwachen bevor es zu spät ist!

90 Prozent aller Brandopfer werden im Schlaf überrascht und sterben nicht an den Flammen, sondern an einer Rauchgasvergiftung.(Sauerstoffmangel)
Rauchmelder könnten diese Statistik bis auf ein Minimum reduzieren und somit menschliches Leid verhindern.
Die steirische Bauordnung (Mai 2011) schreibt vor, dass bei Neubauten in allen Aufenthaltsräumen sowie Gängen die über Fluchtwege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils ein unvernetzter Rauchwarnmelder montiert werden muss.
Leider gilt dieses Gesetz nicht für bestehende Wohnungen und Gebäude. Wir empfehlen daher dringend in jedem Schlafraum, im Keller und im Vorraum freiwillig für den Eigenschutz und den Schutz aller Mitbewohner einen Brandmelder zu installieren.
Wie werden die Rauchwarnmelder richtig montiert?

Daher sollten die Rauchmelder immer ca. Mitte des Raumes und direkt an der Decke montiert werden. Dabei sollte aber beachtet werden, dass nach gewissen Betriebsstunden (je nach Gerät unterschiedlich ein bis zwei Jahre) ein Batteriewechsel ansteht. Das könnte unter Umständen in Stiegenhäusern nachträglich zu einem Problem werden!
Die Rauchmelder reagieren sehr empfindlich und es reicht eine geringe Menge Rauch oder Dampf aus, um diesen zu aktivieren. Daher ist es sinnvoller die Melder im Vorraum von Küche, Bad und Heizraum zu montieren, da es ansonsten vermehrt zu Fehlalarmen kommen kann.
Die batteriebetriebenen Rauchmelder melden automatisch wann der Akku getauscht werden muss, indem er ein akustisches Signal abgibt.
Wann und wie testet man Rauchmelder?

Drücken Sie dazu die Prüftaste am Rauchmelder. Gibt der Melder nach einigen Sekunden keinen Signalton ab, ist die Funktion gestört.
Eine mögliche Ursache könnte eine leere Batterie sein, nachdem mann alle automatischen Vorwarnungen des Gerätes überhört hat. Das wiederum kommt sehr selten vor, da das Gerät eine schwache Batterieleistung sehr lautstark durch einen Piepton ankündigt, der bei Nichtbeachtung in immer kürzeren Intervallen auftritt.