Ein Mahnmal gegen die Gleichgültigkeit –
Gralla gedenkt der Opfer von Krieg und Gewalt

In einer gemeinsamen Botschaft fand die Gemeindeführung klare Worte angesichts der weltweiten Krisenherde:
Das Gedenken an die Vergangenheit sei kein bloßes Zurückblicken, sondern eine dringende Pflicht für die Gegenwart. Wer sich an das Leid und das Unrecht in der Welt gewöhne, verliere das Fundament der Menschlichkeit. Das historische Opfer der Gefallenen müsse als unaufhörliche Mahnung verstanden werden, dass Frieden kein Selbstläufer ist. Er erfordere Mut, Haltung und fange bei jedem Einzelnen im Alltag an – in jedem Wort und in jeder Entscheidung gegen den Hass.
Bürgermeisterin Tanja Fauland-Gratz fordert dazu auf, das historische Versprechen des „Niemals Vergessens“ mit echtem Leben zu füllen:
Das Gedenken an die Vergangenheit darf keine inhaltslose Routine werden.
Vielmehr stehe die Gesellschaft in der Pflicht, aktiv aufzustehen, damit Gewalt und Krieg niemals wieder als legitime Instrumente der Politik oder Wirtschaft akzeptiert werden.
