Zivilschutz-Probealarm am 2. Oktober

Am Samstag, den 2. Oktober 2010, wurde wieder ein österreichweiter Zivilschutz-Probealarm durchgeführt. Zwischen 12.00 und 13.00 Uhr wurden die vier Zivilschutzsignale "Sirenenprobe", „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“ ausgestrahlt. Der Probealarm diente einerseits zur Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits sollte die Bevölkerung mit diesen Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden.

Österreichs Sirenen funktionieren zum größten Teil: Bei der jährlichen Sirenenprobe haben laut Innenministerium nur 0,71 Prozent der Signalapparaturen nicht angeschlagen. 8.193 Sirenen wurden auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet, 99,29 Prozent arbeiteten klaglos.
Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Warn- und Alarmsystem, das vom Bundesministerium für Inneres gemeinsam mit den Ämtern der Landesregierungen betrieben wird. Damit hat Österreich als eines von wenigen Ländern eine flächendeckende Sirenenwarnung.
Die Signale können derzeit über 8.193 Feuerwehrsirenen abgestrahlt werden. Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Krisenkoordinationscenter des Bundesministeriums für Inneres, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen erfolgen.

Die Bedeutung der Signale:

Sirenenprobe:
15 Sekunden Dauerton

Warnung:
3 Minuten gleich bleibender Dauerton. Herannahende Gefahr!
Radio oder Fernseher (ORF) einschalten, Verhaltensmaßnahmen beachten.

Alarm:
1 Minute auf- und abschwellender Heulton. Gefahr!
Schützende Räumlichkeiten aufsuchen, über Radio oder Fernsehen
(ORF) durchgegebene Verhaltensmaßnahmen befolgen.

Entwarnung:
1 Minute gleichbleibender Dauerton. Ende der Gefahr!
Weitere Hinweise über Radio und Fernsehen (ORF) beachten.

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