6-Stunden-Übung der FF Obergralla

Am 7. August absolvierte die FF Obergralla ihre sogenannte „6-Stunden-Übung. Wie schon der Name sagt, beüben die Kameraden innerhalb von rund sechs Stunden verschiedenste Szenarien und fordern damit Mensch und Gerät. Die Organisatoren gaben sich große Mühe und organisierten insgesamt acht Szenarien, die der Mannschaft einiges an Energie und Konzentration abverlangten.

Kurz zusammengefasst ertönte die Sirene erstmals um 13 Uhr, wobei die Kameraden zu einer relativ simplen Situation mit einem Baum über einer Straße gerufen wurden. Jedoch wurde ein Teil der Truppe schon während dieses Einsatzes zu einem Folgeeinsatz, nämlich der Rettung eines abgestürzten Paragleiters, gerufen.
Nach einer kurzen Pause ging das Programm sofort weiter und die Feuerwehr wurde zu einem Holzstapelbrand in der Nähe des neuen Rüsthauses gerufen. Auch hier konnte die Truppe nur kurz mit vereinten Kräften den Brand bekämpfen, da das Rüstlöschfahrzeug noch während der Löscharbeiten zu einem Fahrzeugbrand mit vermissten Personen gerufen wurde. Als die gesamte Mannschaft nach diesen anstrengenden Übungen wieder ins Feuerwehrhaus rückgekehrt waren, blieb nur wenig Zeit zum ausrasten, da Rauch aus dem Kellergeschoß der örtlichen Volksschule austrat. Da es sich hierbei nur um starke Rauchentwicklung handelte wurde dieser Einsatz schnell beendet und die Kameraden konnten sofort zum nachfolgenden Einsatz weiter fahren. Dort erwartete die Truppe ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen, wobei Gasflaschen nur einen eingeschränkten Zugang zum Einsatzort zuließen.

Zu guter Letzt ertönte noch einmal die Sirene und die Feuerwehr Obergralla wurde zu einem Brand beim betreuten Wohnen in Gralla gerufen. Hierbei wurde zur Unterstützung die Freiwillige Feuerwehr Untergralla hinzu gezogen, wodurch die Situation schnell unter Kontrolle war und die vermissten Personen schnell gerettet werden konnten.Am Ende des Tages blickten alle Kameraden etwas geschlaucht auf einen sehr intensiven und lehrreichen Tag zurück. Jedoch wartet man aber schon gespannt auf die „6-Stunden-Übung 2011“.

Die Freiwillige Feuerwehr Obergralla bedankt sich für die Unterstützung bei Bürgermeister Hubert Isker sowie einigen Gemeinderäten und bei der Zivilbevölkerung für die tolle Mithilfe. Dadurch wurde ein gewisser Grad an Realismus in die Szenarien gebracht. Und last but not least bedankt sich die Übungsorganisation bei der Mannschaft, die wirklich den ganzen Tag mit voller Motivation dabei war und aus diesem Event eine Vorzeigeveranstaltung der Freiweiligen Feuerwehr Obergralla gemacht hat.

Bericht: FF Obergralla

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